Gemeinde Nümbrecht

Hauptstraße 16
51588 Nümbrecht

Telefon: 02293 / 302-0
Telefax: 02293 / 2901
Mo - Do: 08:00 - 18:00
Fr: 08:00 - 12:00
Rathaus
Mo-Do: 08:30 - 12:00
  14:00 - 16:00
Freitag: 08:30 - 12:00
Öffnungszeiten Tourist-Info

Hauptstraße 16
51588 Nümbrecht

Tel.: 02293 / 302 302
Fax: 02293 / 302 309
touristinfo@nuembrecht.de

Ganzjährig sind wir
montags bis donnerstags
von 8.00 - 18.00 Uhr und
freitags von 8.00 - 12.00
Uhr für Sie da.

In den Monaten April bis
Oktober zusätzlich auch
freitags von 12.00 - 18.00
Uhr, samstags von
9.00 - 13.00 Uhr
und sonntags von
14.00 - 17.00 Uhr.

Aktuelles Presse Archiv
Nümbrecht Aktuell

Nümbrecht Aktuell 2016

Termine Redaktionsschluss & Erscheinungsdatum

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AC/DC-Cover Band „ Dirty Deeds \'79“ rocken am 9. September die GWN-Arena

Mittlerweile ist es schon zur Tradition geworden, dass im Herbst ein Musik Event in der GWN-Arena stattfindet. In diesem Jahr ist es den Veranstaltern gelungen, Dirty Deeds, \'79  eine der besten  AC/DC- Coverband, am...

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14. Autofreier Sonntag Nümbrecht – Waldbröl

Zum 14. Mal veranstalten am 28. August 2016 die Gemeinde Nümbrecht und die Stadt Waldbröl den „Autofreien Sonntag“. Auf einer 18 km langen Rundtour zwischen Nümbrecht und Waldbröl gehört die Straße an diesem Tag zwischen 09.00 -...

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BSP Cup 2016

Erleben Sie Handball der Spitzenklasse beim diesjährigen BSP Cup

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Nümbrechter Kartoffeltage und Erpelsfest

Unter dem Motto „Auf den Spuren der Kartoffel – von Sehenswert bis Kulinarisch.“ Der Kur- und Verkehrsverein, die Nümbrechter Aktionsgemeinschaft und die Tourist-Information laden zu einer kulinarischen Reise durch die Welt der...

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Unterbringung von Flüchtlingen in der Gemeinde Nümbrecht
Bereits mehrfach habe ich in unserem Mitteilungsblatt Nümbrecht Aktuell über die Unterbringung von Flüchtlingen in der Gemeinde berichtet. Ich möchte hieran anknüpfen, und in Zukunft auch an dieser Stelle auf Ihre Fragen und Anregungen eingehen:

 

Ehrenamtliche Unterstützung
Nach wie vor ist das bürgerschaftliche Engagement überwältigend! Viele, viele Privatpersonen, Vereine, Kirchen oder Institutionen wie die Nümbrechter Tafel engagieren sich in einmaliger Art und Weise. Das ist gelebte Integration! Die Einrichtung des Lenkungskreises Asyl hat sich bewährt.

Ich kann immer wieder nur DANKE sagen!

 

Die Flüchtlingszahlen steigen ständig. Deshalb ist natürlich jede weitere Unterstützung willkommen. Wer mitmachen möchte, Fragen oder Anliegen hat:

Im Rathaus Nümbrecht gibt es für Fragen und Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern zum Thema Flüchtlinge und Asylbewerber zwei direkte Kontaktmöglichkeiten. 

Unter der Telefon-Nr.:

02293-302 123 steht
Mo. -Di. von 08:00 bis 10:00 Uhr und
Do.- Fr. von 10.00 – 12.00 Uhr

eine ehrenamtliche Mitarbeiterin für Bürgeranliegen zu diesem Thema zur Verfügung.
Zu allen anderen Zeiten ist eine Kontaktaufnahme über Mailbox möglich. In den o.g. Zeiten findet dann ein Rückruf statt.

Eine Kontaktaufnahme ist auch über folgende  E-Mail-Adresse möglich:

fluechtlingshilfe@nuembrecht.de

 

Flüchtlingszahlen
Wie funktioniert das eigentlich mit der Verteilung? Die Verteilung der Flüchtlinge in die Städte und Gemeinden wird durch die Bezirksregierung Arnsberg vorgenommen. Für alle 396 Städte und Gemeinden in NRW ist ein Verteilschlüssel in einer Rechentabelle hinterlegt. Ausgangslage ist die vorhandene Flüchtlingsanzahl. Entsprechend der vereinbarten Parameter (u.a. Einwohnerzahl) werden dann die Flüchtlinge auf die Gemeinden verteilt.

Stand ist bei uns derzeit: Zuweisungsschlüssel lt. der Rechentabelle 263 Flüchtlinge, die auch bei uns untergebracht sind.

Ist dann Schluss? NEIN! Wie wir alle der Presse entnehmen können, wird der Flüchtlingsstrom ungebrochen sich in den nächsten Monaten / Jahren fortsetzen! Sobald neue Menschen ankommen, ändert die Bezirksregierung Arnsberg die Ausgangslage der vorhandenen Flüchtlinge und die Gemeinde ist wieder „im Minus“…. Ein endloser Kreislauf seit über einem Jahr.

ABER: Seit Anfang November wird durch den Oberbergischen Kreis eine sog. Erstaufnahmestelle im Haus Bierenbachtal betrieben. Die dortigen 300 Plätze werden auf unser Kontingent angerechnet. Das bedeutet, dass die Gemeinde in den nächsten Wochen keine neuen Flüchtlinge zugewiesen bekommt.

 

Unterbringung
Bisher ist es uns gelungen, die Flüchtlinge alle ausreichend mit Wohnraum zu versorgen. Dabei haben Sie uns hervorragend unterstützt! Es sind uns zahlreiche Mietwohnungen angeboten worden. Neben den Unterkünften in der Eckenbacher Straße in Nümbrecht, Oberelben und in Harscheid konnten wir z.B. Wohnungen in Nümbrecht West, Bierenbachtal, Malzhagen, Elsenroth und Wirtenbach anmieten.

Vorrangiges Ziel ist und bleibt es, dass wir keine Belegung von Sporthallen vornehmen müssen!

 

Bildung
Für die Flüchtlingskinder besteht Schulpflicht. Kinder im Grundschulalter werden direkt in die ortsnahen Grundschulen aufgenommen. Dort integrieren die Lehrkräfte, unterstützt durch ehrenamtliche Sprachlehrerinnen/Lehrer, die Kinder in den Schulalltag.

Für die Kinder ab dem 5. Schuljahr wurde im März eine internationale Klasse im Schulzentrum eingerichtet.  Für ein bis maximal 2 Jahre werden die Kinder dort unterrichtet. Ziel ist es, dass die Kinder die deutsche Sprache lernen und auf den Übergang in die Regelklassen von Gymnasium, Realschule, Hauptschule und Sekundarschule vorbereitet werden.

Hierfür hat das Schulministerium über die Bezirksregierung Köln dem Schulzentrum eine zusätzliche Lehrerstelle zur Verfügung gestellt. Die internationale Klasse ist mittlerweile „voll“. Auf Antrag hat nunmehr die Schulministerin über die Bezirksregierung Köln uns eine weitere Lehrerstelle zugewiesen, so dass eine 2. internationale Klasse eingerichtet werden kann.

Eine Herkulesaufgabe für alle Lehrkräfte und ehrenamtliche Unterstützer!

Erstaufnahmeeinrichtung Bierenbachtal
Hierzu erreichen uns viele Fragen. Die immer wieder gestellten Fragen und Antworten finden Sie auf der FAQ-Liste (bitte anklicken).

Finanzen
Der Mensch steht ganz klar im Vordergrund. Erst die Hilfe und dann die Frage nach dem Finanziellen. Aber diese Frage muss auch gestellt werden.

Durch die Entscheidung der Landesregierung, ab nächstes Jahr pro Flüchtling 10.000 € Kostenübernahme an die Gemeinde zu zahlen, sind die Kosten – so gut wie – gedeckt.

Sofern Sie Fragen und Anregungen haben, stehe ich Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.

hilko.redenius@nuembrecht.de  oder Tel.:  02293 / 302 100

Ihr Hilko Redenius