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Feierstunde zum „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ am 27. Januar

Der Gedenktag wurde 1996 anlässlich des Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau offiziell vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog zum nationalen Gedenktag erklärt.


Seitdem findet im Oberbergischen Kreis in Nümbrecht jedes Jahr zum 27. Januar eine Gedenkveranstaltung statt, die vom Freundeskreis Nümbrecht-Mateh Yehuda und der Gemeinde Nümbrecht, unter Mitwirkung der Kirchen und jeweils einer
Schülergruppe gestaltet wird.
Wir laden Sie herzlich ein zur Gedenk-Veranstaltung am
Montag, dem 27. Januar 2020, 18 Uhr
im Foyer des Rathauses Nümbrecht


Programm
- Musikstück (Duo SHOSHAN Waltraud und Raimund Rennebaum)
- Begrüßung (Bürgermeister Hilko Redenius)
- Bericht Jeanette Hoffmann* (Tochter einer Auschwitz Überlebenden)
- Bericht über den Besuch des KZ Auschwitz (Schüler des Hollenberg-Gymnasiums)
- Musikstück
- Psalmlesung (Pfarrer Andreas Kliesch)
- Dank und Verabschiedung (Marion Reinecke)
- Musikstück


*Jeanette Hoffmann erzählt die Geschichte ihrer Mutter, die in Auschwitz als eine der Frauen in Block 10 unsägliche Qualen erlitt. An den dort eingesperrten rund 800 Frauen wurden im Rahmen medizinischer Versuche Methoden der Sterilisierung erprobt.
In seinem Buch „Die Frauen von Block 10“ erzählt Hans-Joachim Lang wer diese Frauen waren und wie sie ihr (Über)leben im Alltag bewältigten.

Anfang 1943 wurde im Stammlager Auschwitz ein zweistöckiges Gebäude, der Block 10, vom übrigen Lager abgetrennt. Hier lebten die jüdischen Frauen, an denen die medizinischen Versuche durchgeführt wurden.
Viele der Frauen, die überlebten, sagten später vor Gericht aus, was mit ihnen dort geschah.


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