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Mobilstationen in Nümbrecht eingeweiht

Nachhaltige Mobilität zu stärken und die Erreichbarkeit zu verbessern sind wichtige Anliegen der Gemeinde Nümbrecht. Beides vereinen die neu eingerichteten Mobilstationen im Hauptort sowie in den Ortschaften Bierenbachtal und Winterborn. Mit Fahrradabstellanlagen ausgestattet verknüpfen sie das Rad- und Nahverkehrssystem miteinander und fördern den Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel.


Wer in letzter Zeit die Bushaltestellen Nümbrecht Ortsmitte, Bierenbachtal oder Winterborn genutzt hat oder an diesen vorbeigekommen ist, hat es wahrscheinlich schon bemerkt: Die Bushaltestellen sind neuerdings nicht nur barrierefrei, sondern wurden auch zu sogenannten Mobilstationen mit überdachten Fahrradbügeln und verschließbaren Fahrradboxen ausgebaut. Die Maßnahme ist Teil des REGIONALE-2025-Projektes "Mobilstationen im Bergischen RheinLand" und soll den Aufbau eines flächendeckenden Netzes von Mobilstationen im Rheinland unterstützen. Der Zweckverband go.Rheinland fördert das Projekt mit rd. 330.000 Euro.

Heute wurden die Mobilstationen in Nümbrecht eingeweiht. Die Fahrradboxen an den Standorten sind an das B+R-Buchungs- und Zugangssystem radbox.nrw angeschlossen, das go.Rheinland zusammen mit dem Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) betreibt. go.Rheinland ist Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV), Fördergeber für Investitionen in den ÖPNV und den SPNV sowie Träger regionaler Mobilitätskonzepte im Rheinland.

Mobilstationen sind Knotenpunkte im Verkehrssystem, die an zentralen ÖPNV-Haltepunkten liegend unterschiedliche Verkehrsangebote miteinander verknüpfen und dadurch den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel erleichtern. Wesentliches Ausstattungselement sind hochwertige Fahrradabstellanlagen, die die Möglichkeit bieten, bequem vom Fahrrad auf den Bus, die Stadtbahn oder den Zug umzusteigen. "Dies ist ein weiterer Baustein, das Mobilitätsangebot und die Erreichbarkeit in der Gemeinde zu verbessern. Das bedeutet mehr Lebensqualität für unsere Bürgerinnen und Bürger", freut sich Bürgermeister Redenius. Philipp Nögel-Verroul, stellvertretender Bereichsleiter Regionale Mobilitätsentwicklung beim Projektträger go.Rheinland, ergänzt: "radbox.nrw ist eine Erfolgsgeschichte, die schon heute einen Verbandsgrenzen überschreitenden Service bietet. Wir freuen uns, gemeinsam mit den Kommunen und Verkehrsunternehmen im Rheinland so ein nachhaltiges Mobilitätsverhalten und den Klimaschutz fördern zu können. Inzwischen sind im Rheinland rund 50 Anlagen mit insgesamt über 1.100 Stellplätzen an radbox.nrw angeschlossen und das Angebot wächst weiter."

So funktioniert radbox.nrw
Über das Onlineportal www.radbox.nrw und die gleichnamige App können sich Interessierte registrieren und für eine geringe Gebühr einen sicheren Fahrradstellplatz buchen. Der Tarif variiert zwischen 1 Euro für eine 24 Stunden-Buchung und 15 Euro für eine Monatsbuchung. ÖPNV-Abo-Kunden erhalten einen Rabatt von 50 %. Alle Informationen zum neuen Angebot finden Sie unter www.radbox.nrw sowie hier auf der Internetseite der Gemeinde Nümbrecht: Mobilstationen in Nümbrecht.

v.l.n.r.: Hilko Redenius (Bürgermeister), Mario Gembruch (FB III/3 – Tiefbauamt), Philipp Nögel-Verroul (go.Rheinland), Dr. Sandra Opitz (FB III/1 – Klima Mobilität Digitalisierung)


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