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Kleinkläranlagen

Die Kleinkläranlagen finden Anwendung bei Grundstücken, die nicht von öffentlicher Kanalisation tangiert sind, aber bebaut werden sollen oder bebaut sind. Dort muß zur Sicherung der Entwässerung eine Grundstücksentwässerungsanlage erstellt und betrieben werden. Mit Erlaß des Ministeriums für Umwelt + Naturschutz, Landwirtschaft + Verbraucherschutz NRW vom 20.02.2003 ist die DIN 4261 als allgemein anerkannte Regel der Abwasser gem. § 57 Abs. 1 LWG eingeführt und bekanntgemacht. Es ist zu beachten, daß nach den einschlägigen DIN-Normen für Kleinkläranlagen ab sofort ausschließlich Systeme zulässig sind, die eine aerobe biologische Behandlung ermöglichen. Systeme zur anaerob biologischen Behandlung (Mehrkammerfaulgruben) entsprechen nicht mehr den allgemein anerkannten Regeln der Technik. Bei vorhandenen Anlagen, die aufgrund der o. g. Vorgaben nicht mehr den Regeln der Technik entsprechen, sind von der unteren Wasserbehörde entsprechende Sanierungsbescheide auszusprechen.