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Regenwasser / Niederschlagswasser

Die Beseitigung des anfallenden Regen- bzw. Niederschlagswassers ist ein aktuelles Thema. Es besteht ein Anschluss- und Benutzungszwang. Eine Befreiung vom Anschluss- und Benutzungszwang ist nur dann auf Antrag möglich, wenn aus technischen Gründen kein Anschluss erfolgen kann. In diesen Fällen muss eine wasserrechtliche Erlaubnis bei der unteren Wasserbehörde des Oberbergischen Kreises beantragt werden.

Soll das anfallende Regen- bzw. Niederschlagswasser auf dem Grundstück verrieselt werden, muss zudem durch ein hydrogeologisches Gutachten nachgewiesen werden, dass dies schadlos möglich ist. Soll das Niederschlagswasser in ein Gewässer eingeleitet werden, ist eine entsprechende Einleitungserlaubnis erforderlich. Die Einleitung von unbelastetem Niederschlagswasser in ein oberirdisches Gewässer bzw. über eine technische Einrichtung (Rigole, Mulde, Teich usw.) zielgerichtet in den Untergrund ist grundsätzlich erlaubnispflichtig.

Auch wenn das Regenwasser zur Gartennutzung und Pflege der Außenanlagen benutzt wird, so ist dies somit erlaubnispflichtig. Der Überlauf des Auffangbehälters kann an den öffentlichen Kanal oder an eine Verrieselungsanlage angeschlossen werden.

Bei allen Bauvorhaben ist zusammen mit dem Bauantrag ein Entwässerungsantrag bei der Gemeindewerke Nümbrecht GmbH zu stellen.

Soll eine Brauchwasseranlage zur Speisung von WC betrieben werden, so ist eine ausführliche Beratung bei der Gemeindewerke Nümbrecht GmbH empfehlenswert.

Weitere Informationen finden Sie unter Gemeindewerke Nümbrecht.

 

Kontakt Untere Wasserbehörde (Oberbergischer Kreis):

Jessica Fabritius

Tel: 02261/886771

Email: jessica.fabritius@obk.de